Morteratsch QTVR-Panoramen

Unterhalb der «Fortezza» auf 3225 m.ü.M.: Die Schneelinie liegt zur Zeit dieser Aufnahme ziemlich genau auf 3000 m.ü.M. und hat praktisch die grösste Höhe erreicht. Deshalb markiert sie ziemlich genau die Gleichgewichtslinie in diesem Jahr. Oberhalb der Gleichgewichtslinie bleibt noch ein Teil des Schnees liegen, der im letzten Winter gefallen ist. Darüber, im Akkumulationsgebiet [1], auch Nährgebiet, werden die Jahr für Jahr abgelagerten Schneeschichten zunächst zu Firn verdichtet und schliesslich durch zunehmenden Druck zu Gletschereis zusammengepresst. Schneefrei sind auf dieser Höhe nur steile oder windexponierte Stellen wie dieser Standort, wo der Schnee immer wieder weggeblasen wird. Vom Akkumulationsgebiet fliesst das Eis hinunter ins Ablationsgebiet [2], auch Zehrgebiet, und schmilzt dort ab.

An der Nordwand des Piz Palü befinden sich eindrückliche, steile Hängegletscher [3], von denen gelegentlich Eislawinen abbrechen.

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