Auf der Zunge des Morteratschgletschers, neben dem Gletschertor, 2060 m.ü.M.: Oberhalb des Gletschertors [3] öffnen sich Spalten [4], und eine Eislamelle wird demnächst in den Gletscherbach hinunter stürzen. Bis 200 Meter hoch ragen die Ufermoränen [5] auf beiden Talseiten über die Gletscherzunge auf und markieren den Hochstand um 1850. Durch Abrutschen von Moränenmaterial wird in der rechten Ufermoräne Toteis freigelegt [2], (Toteis, weil es sich nicht mehr bewegt). Der kleine See links vom Gletscherbach wurde durch eine Toteismasse [1] gebildet, die inzwischen abgeschmolzen ist. Mitgeführtes Gesteinsmehl färbt das Wasser des Gletscherbachs trüb («Gletschermilch»).

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