Publication
(2001)
Guidelines for Teaching Object Orientation with Java
In Conference on Information Technology in Computer Science Education, pp. 33–33.
Tags for this publication · Objects first · Programmieren lernen
Reviewer Raimond Reichert (2011-06-14)
Dieses vielzitierte Paper adressiert die Frage, wie objektorientiertes Programmieren
am besten eingeführt werden kann. Als mögliche Antwort wird die BlueJ-Entwicklungsumgebung
vorgeschlagen. Zudem werden acht Richtlinien vorgestellt, die bei der Arbeit mit BlueJ
berücksichtigt werden sollten: Objekte zuerst, bestehende Programme erweitern, Code lesen,
"grosse" Projekte verwenden, nicht mit main ausserhalb der Objektorientierung
starten, nicht mit "Hello world" starten, Programmstrukturen visualisieren,
Benutzeroberflächen einfach ermöglichen.
Von diesen Richtlinien wird die erste, der Ansatz "Objekte zuerst", auch Jahre nach der Veröffentlichung dieses Papers kontrovers diskutiert. Der Ansatz wird mit folgender Argumentation begründet:
It is now almost consensus among OO teachers that object orientation is best taught by teaching about objects from the start, rather than starting with a small scale, structured programming approach and adding objects later. While there is very little scientific evidence to support this, the anecdotal evidence is so strong that the great majority of teachers and textbooks now follow this approach.
Leider werden keine Gründe angegeben, warum es besser sei, mit Objekte zu starten als prozedural. Auf der anderen Seite findet sich eine zunehmende Anzahl Publikationen, die gestützt auf empirische Untersuchungen gegen diesen Ansatz argumentieren. Es stellt sich die Frage, ob der Einstieg mit Objekten deswegen attraktiv scheint, weil er die Erreichung des eigentlichen Lernziels der objektorientierten Programmierung schneller zu ermöglichen scheint als ein "Umweg" über prozedurale Programmierung.
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