Benzol und Delokalisation

Verfasst von Paul Käser


InhaltDie Schüler leiten aus experimentellen Fakten selber die Struktur des Benzols her. Sie lernen Mesomerie kennen und üben das Schreiben von Grenzformeln an Beispielen.
SchultypGymnasium
VoraussetzungenMolekülgeometrie (inkl. Stereoisomerie).
Dauer5 Lektionen
MaterialBuch: Klett II (S. 77, 210, 216 bis 219)
Versuchsmaterial: vgl. Lehrerkommentar
Molekülbaukästen für alle Schüler

Worum geht es?

Die SchülerInnen erleben, wie eine Molekülstruktur mit chemischen Methoden ermittelt wird. Das Beispiel eignet sich gut, da es nicht, wie die meisten anderen, viel chemisches Wissen voraussetzt, sondern "nur" gute Kenntnisse über Isomerie. Der Weg, den sie nachvollziehen werden, entspricht im Grundsätzlichen dem, den die Chemiker im 19. Jahrhundert gingen, als sie die Benzolstruktur aufklärten - ohne die vielen Umwege, die damals gemacht wurden, weil viele Grundlagen noch unbekannt waren. Mit Ihren bisherigen Kenntnissen über chemische Bindungen werden sie die Struktur des Benzolmoleküls nicht verstehen. Das Benzol war Anlass für die Chemiker, ihr Bindungsmodell zu erweitern, und wird es auch für die Lernenden sein.

Downloads zu "Benzol und Delokalisation"

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