Vulcano: Schwefel in kristallisierter und flüssiger Form
Fotos Jürg Alean (JA), Marco Fulle (MF) und Gunter Militzer (GM).
Spektakuläre Fumarolen sind die Besonderheit Vulcanos. Schwefelnadeln um diesen Schlot herum sind bis 2cm lang (JA).
In manchen Fumarolen gibt es nicht nur Schwefelkristalle zu sehen, sondern auch weisse Ablagerungen von Gips (Kalziumsulfat; JA).
In den Fumarolen mit den höchsten Temperaturen schmilzt der Schwefel und bildet Tropfen, die an Bernstein erinnern (MF).
In einem weiteren Tropfen spiegelt sich die Sonne. Die meisten haben Durchmesser von rund einem Zentimeter (MF).
Von 1986 an stiegen die Temperaturen der Fumarolengase von zunächst 300°C an, und es gab Befürchtungen wegen Magmaintrusion in geringer Tiefe (MF).
Die Temperaturen der Fumarolengase erreichten 1993 mit beinahe 700° C einen Höhepunkt. Später sanken sie allerdings nach und nach wieder ab (MF).
Flüssiger Schwefel bildet gelegentlich kleine "Lavaströme" von bis zu 20cm Länge; beachte Farbvariationen (vergl. nächstes Bild, MF).
Die Viskosität flüssigen Schwefels nimmt oberhalb von 200°C zu als Folge der Bildung von Polymerketten. Zudem wird er dunkelrot. Diese Tropfen sind rund 3cm lang (MF).
Nahaufnahme nadelförmiger Schwefelkristalle (MF).
Starke Vergrösserung zeigt fraktale Struktur: kleine Nadeln auf grossen; kondensierte Wassertropfen oben links (MF).
Ein kleiner Schwefelbach bildet einen 5cm grossen Teich (unten, MF).
Tropfen flüssigen Schwefels; der längste ist 12mm lang (GM).
Schwefelnadeln am Rand einer Fumarole (MF).
Während Schwefelkristalle nahe beim heissen Gas weiterwachsen, verwittern die weiter entfernten (at bottom, MF).
Dünne Schichten von Kalziumsulfat an besonders heissen Stellen (MF).
Out of this world: Dampfender Schlot einer Fumarole - eine ausserirdische Landschaft? (MF).