Lehren und Lernen am Morteratschgletscher

Morteratschgletscher

Eindrücke von einer Exkursion mit einer Schulklasse über den Morteratschgletscher

Morteratschgletscher
Blick von der Ufermoräne des Persgletschers Richtung Zehrgebiet des Morteratschgletschers. Im Hintergrund, am Fuss des Hanges, ist deutlich die gewaltige Ufermoräne zu erkennen, die auf den Höchststand von 1850 zurückgeht.
Morteratschgletscher
Im Hintergrund befindet sich die Bellavista, von welcher der Morteratschgletscher herabfliesst. Der obere, hintere Gletscherteil ist das Nährgebiet, vorne ist das Zehrgebiet. Der dunkle Stein in der Mitte des Bildes ist genau der gleiche wie im Bild unten!
Morteratschgletscher
Auf der Mitte des Gletschers ist es auffallend, dass das Eis sehr rein ist, da es hier keine Mittelmoräne gibt. Der Ausgangspunkt unserer Exkursion war das auf dem Grat zu sehende Berghaus Diavolezza.
Morteratschgletscher
Kryokonitlöcher: Dunkle Staubpartikel, die sich auf dem Eis absetzen, absorbieren die Sonneneinstrahlung besser als die sehr helle Eisdecke und erwärmen sie so schneller. Dies verstärkt das Abschmelzen des Eises, und es bilden sich Löcher. Der Durchmesser des grössten beträgt etwa 20cm.
Morteratschgletscher
Gletschermühle: Durch die Erosion durch den Schmelzwasserbach entsteht ein Loch, durch welches das Wasser viele Meter in die Tiefe stürzt. Es fliesst dann dem Gletscherbett entlang und kommt an der Zunge als Gletscherbach zum Vorschein.
Morteratschgletscher
Gigantischer Gletschertisch im Zehrgebiet des Morteratschgletschers (vgl. Bild oben). Er wird durch das beherzte Zupacken von Ileana und Mara am Umfallen gehindert.
Morteratschgletscher
Zusammenfluss des Pers- und Morteratschgletschers. Am linken Bildrand sieht man die gewaltige Ufermoräne. Die Aufnahme wurde vom Weg zur Bovalhütte gemacht, der von prächtigen Alpenrosen gesäumt ist.
Morteratschgletscher
Die flache Form der Zunge deutet darauf hin, dass sich der Gletscher zurückzieht. Das Schmelzwasser fliesst aus dem Gletschertor hervor. Vom Wasser transportierte Sedimente färben den Gletscherbach trüb.
Fotos Jürg Alean, Juli 2002